P2P-Kredite zur Diversifikation eines gemischten Portfolios

P2P-Kredite zur Diversifikation eines gemischten Portfolios

Als Anleger hat man bekanntlich bestimmte Renditeerwartungen und schaut dann welches Risiko man eingehen muss, um diese Rendite zu erreichen. Oder man hat eine Vorstellung, welche Risiken man bereit ist einzugehen und schaut dann, welche Rendite damit erreichbar ist. Unter dem Strich möchte man als Anleger nicht mehr Risiko als nötig für eine Zielrendite eingehen bzw. für ein gegebenes Risiko so viel Rendite erzielen wie möglich. Der Herausforderung stehen passive wie aktive Anleger gegenüber. Welche Rolle in diesem Zusammenhang P2P-Kredite spielen können, wirst Du in diesem Beitrag erfahren.

 

Diversifikation

Damit sind wir dann auch schon bei der Diversifikation. Dieses optimale Verhältnis aus Rendite und Risiko lässt sich nun mal nur unter der Berücksichtigung verschiedener Anlageklassen erzielen. Als Privatanleger stehen uns dafür im Wesentlichen die folgenden Anlageklassen zur Verfügung: Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Tages- oder Festgeld, alternative Investments wie Hedge Fonds und Private Equity sowie Derivate. Mancher würde vielleicht noch Kryptowährungen wie den Bitcoin oder Ethereum nennen; dies ist aus meiner Sicht jedoch keine relevante Anlageklasse, denn sonst müssten wir auch Pferderennen, Lotto oder Roulette in die Liste aufnehmen. P2P-Kredite hingegen sind eine neuere Anlageklasse, die diese Bezeichnung auch verdient. Doch darauf kommen wir später zurück.

Die Aufteilung des Anlagevermögens auf diese oder einige dieser Anlageklassen senkt das Risiko (oder besser die Volatilität) des Portfolios. Je geringer die Korrelation der Anlageklassen untereinander ist umso besser lässt sich ein Diversifikationseffekt erzielen. Harry Markowitz hat für seine Forschungen zur Diversifikation und welche Rolle die Korrelation dabei spielt sogar den Nobelpreis erhalten. Dabei müssen wir als Anleger unser Portfolio nicht statistisch-mathematisch optimieren, wie es Markowitz vorschlägt, da Korrelationen im Zeitverlauf ohnehin nicht konstant sind. Es reicht schon eine grobe Vorstellung, wie man mit einer Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen das Rendite-Risiko-Profil des eigenen Portfolios optimieren kann. Diese Aufteilung gilt es dann regelmäßig wieder herzustellen (Rebalancing). Aufgrund der günstigen Konditionen moderner Broker ist eine sinnvolle Diversifikation auch schon mit relativ kleinen Vermögen erreichbar.

 

Korrelation

Das Mittel der Wahl um den Diversifikationseffekt verschiedener Anlageklassen zu messen ist die Korrelation. Die Korrelation kann einen Wert zwischen -1 und 1 annehmen, wobei -1 eine exakte Gegenläufigkeit und 1 einen völligen Gleichlauf zweier Wertpapiere oder Anlageklassen in einem bestimmten Zeitraum bedeutet. Ein Wert von 0 bedeutet, dass komplette Unabhängigkeit zwischen den jeweiligen Entwicklungen besteht. Die Korrelation sagt allerdings nichts über die Stärke der Entwicklung aus. So kann eine Korrelation von 1 auch bedeuten, dass die Wertpapiere A und B sich immer in die gleiche Richtung entwickeln, aber sich Wertpapier A immer genau doppelt so stark in die Richtung entwickelt wie Wertpapier B.

Die Korrelationen der verschiedenen wichtigen Aktienindizes untereinander liegen normalerweise irgendwo zwischen 0,5 und 0,9. Die Korrelationen zwischen den großen Anleiheindizes liegen meist zwischen -0,4 und 0,8. Aktien und Anleihen untereinander weisen eine Korrelation zwischen -0,2 und 0,8 auf. Insbesondere Hochzinsanleihen und EM-Anleihen weisen dabei einen geringeren Diversifikationseffekt gegenüber Aktien auf. Die Diversifikationseffekte der verschiedenen Aktienmärkte untereinander sind eher überschaubar, aber dennoch vorhanden. Will man hier größere Effekte erzielen, muss man sich bei Branchen oder Faktoren umschauen. Ziemlich gut ist der Diversifikationseffekt von Rohstoffen gegenüber Aktienmärkten (0,3 bis 0,5) und Anleihen (-0,1 bis 0,5). Rohstoffe halte ich allerdings für keine empfehlenswerte Anlageklasse. Hedge Fonds sind für Privatinvestoren leider auch kaum zur Diversifikation nutzbar; die Korrelation von breiten Indizes gegenüber Aktien und Anleihen liegt überwiegend zwischen 0,3 und 0,8. Immobilien wiederum weisen einen sehr guten Diversifikationseffekt auf – -0,2 bis 0,3 gegenüber allen anderen relevanten Anlageklassen. Tages- und Festgeldanlagen haben eine Korrelation nahe 0 gegenüber den anderen Anlageklassen.

 

P2P-Kredite im Portfolio

P2P-Kredite sind „person to person“ Kredite; statt einer Bank leihen hier Privatpersonen aber teilweise auch institutionelle Anleger anderen Personen oder Firmen Geld und erhalten dafür Zinsen. Es tun sich bei den P2P-Krediten meist mehrere Kreditgeber zusammen um einen Kredit zu ermöglichen. Die P2P-Plattformen bringen die Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. Die Plattform kassiert für ihre Dienstleistung eine Provision oder Preisspanne zwischen Kreditnehmer und -geber. Teilweise kommen noch weitere Gebühren – meist für die Kreditnehmer – dazu.

Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass die Korrelation zwischen P2P-Krediten und anderen Anlageklassen recht neutral ausfallen sollte. Untermauert wird diese Annahme durch eine Studie von LendingRobot Research für Lending Club, eine der größten P2P-Plattformen der Welt. Die Forscher haben die Korrelation von Lending Club Portfolios mit diversen Anlageklassen berechnet. Die Korrelation gegenüber verschiedenen Aktienmärkten liegt zwischen 0,1 und 0,2 sowie gegenüber verschiedenen Anleihen um 0. Der Diversifikationseffekt von P2P-Krediten gegenüber den wichtigsten Anlageklassen von Privatanlegern ist somit sehr gut. Auch gegenüber Immobilien ist die Korrelation mit 0,2 relativ gering.

Als Vorteile für Anleger erweisen sich relativ hohe Renditen und der genannte Diversifikationseffekt. Daher habe auch ich beschlossen, mein Portfolio durch die Beimischung von P2P-Krediten zu erweitern. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass es sich bei P2P-Krediten um eine Hochrisikoklasse handelt. Daher sollte eine Streuung über mehrere Plattformen erfolgen. Man sollte erstmal mit kleineren Beträgen, auf die man nötigenfalls verzichten kann, Erfahrungen sammeln. Außerdem sollte innerhalb einer Plattform das Diversifikationspotenzial möglichst voll genutzt werden (Verteilung des Geldes auf möglichst viele verschiedene Kredite).

Die weiter oben bereits genannte Studie hat einen Portfolioanteil zwischen 9 und 16% für P2P-Kredite als optimal errechnet. Die Studie bezieht sich jedoch nur auf eine Plattform und einen relativ kurzen Zeithorizont. Außerdem halte ich die exakte Befolgung von aus der Modernen Portfoliotheorie abgeleiteten Empfehlungen für Overoptimization. Daher halte ich einen Portfolioanteil zwischen 5 und 20% für geeignet. Zumindest für mich persönlich werden Aktien nach wie vor die wichtigste Anlageklasse bleiben.

Zur Diversifikation innerhalb der Anlageklasse der P2P-Kredite seien noch ein paar Sätze gesagt. Wie bereits weiter oben beschrieben sollte aufgrund des Plattformausfallrisikos über mehrere Plattformen gestreut werden. Darüber hinaus ist auch eine breite Streuung innerhalb einer Plattform sinnvoll. Diverse Autoren haben sich bereits damit beschäftigt, über wie viele Kredite man streuen sollte. Abgeleitet aus diesen Informationen und aus eigenen Erfahrungen würde ich 100 Kredite als Mindestdiversifikation ansehen. Insbesondere bei Krediten mit höheren Ausfallraten sollte die Diversifikation sich aber auf 300-400 Kredite erstrecken, um möglichst stabile Renditen zu erzielen.

 

Übersicht P2P-Plattformen

Zuletzt möchte ich noch meine Erfahrungen mit einzelnen P2P-Plattformen mit meinen Lesern teilen.

Bondora*: Bondora ist eine der ältesten P2P-Plattformen und auch relativ groß. Es gibt bei Bondora kein Buyback, somit ist man stark auf den Inkassoprozess von Bondora angewiesen und muss bei Ausfällen lange auf das Geld warten. Dennoch ist Bondora, welches ausschließlich Privatkredite anbietet, einer meiner Favoriten; es gibt ausführliche Statistiken, einen liquiden Zweitmarkt, man kann Geld mit der Kreditkarte einzahlen. Man sollte hier aber nur mit recht breiter Streuung investieren.

Bondora Go&Grow*: Bondora Go&Grow ist eine Art gemanagtes Portfolio. Man bekommt eine Maximalrendite von 6,75% p.a., die nicht garantiert wird. Man kann aber täglich über sein Geld verfügen, was auch nicht garantiert wird und die Abhebung kostet pauschal einen Euro. Aus meiner Sicht eine interessante Beimischung.

Mintos*: Mintos ist die größte Plattform in Europa, die über zahlreiche Originatoren (Vermittler von Krediten) sowie verschiedene Kredittypen wie Privatkredite, Autokredite, Unternehmenskredite usw. bietet. Außerdem ist eine Streuung über viele Länder möglich. Mintos ist zuletzt aufgrund sinkender Renditen stark kritisiert worden. Die Plattform gilt Vielen als perfekte Einsteigerplattform; dem würde ich im Wesentlichen zustimmen, allerdings können die zahlreichen Einstellungskriterien im Autoinvest den Anfänger verwirren. Mintos bietet zu vielen Krediten Buyback an.

Viventor*: Viventor ist eine Plattform, die mir auch sehr gut gefällt. Sie bietet verschiedene Kredittypen von unterschiedlichen Originatoren an. Die Kreditverfügbarkeit ist noch relativ gut. Buyback ist hier Standard; es gibt aber auch ein paar Ausnahmen. Buyback bedeutet, dass der Originator oder die Plattform einen verzögerten Kredit nach einer bestimmten Zeit vom Anleger zurückkaufen.

Grupeer*: Grupeer ist aufgrund der vorhandenen Intransparenz und der Verflechtungen relativ umstritten. Allerdings habe ich bislang keine negativen Erfahrungen mit der Plattform gemacht; die Renditen und die Kreditverfügbarkeit sind relativ gut. Als nachteilig sehe ich hier jedoch das Diversifikationspotenzial innerhalb der Plattform an, da es relativ wenige unterschiedliche Kredite (Unternehmenskredite und Immobilienkredite) gibt.

Crowdestate*: Crowdestate bietet Unternehmens- und vor allem Immobilienkredite mit relativ guten Renditen an. Ein klarer Nachteil ist der hohe Mindesteinsatz von 100 Euro pro Projekt und die relativ geringe Verfügbarkeit von Krediten – somit ist die Diversifikation hier recht eingeschränkt.

Iuvo Group**: Dies ist ebenfalls eine P2P-Plattform mit standardisiertem Buyback. Auch hier gibt es noch eine relativ gute Kreditverfügbarkeit; die Renditen sind ordentlich. Bei Iuvo kann man z.B. in Konsum- und Autokredite anlegen.

Linked Finance*: Linked Finance ist eine irische P2P-Plattform, die Unternehmenskredite anbietet. Der Mindestanlagebetrag pro Kredit liegt bei 50 Euro. Die Plattform läuft weitgehend problemlos; etwas nervig ist das System, um Geld auf die Plattform zu transferieren – es sei denn man nimmt die Kreditkarte.

doFinance*: doFinance hat einen völlig anderen Ansatz als die anderen Plattformen – am ehesten noch mit Bondora Grow&Go vergleichbar. Für verschiedene Laufzeiten kann man sich verschiedene Zinssätze sichern – während der Laufzeit kommt man aber dann nur mit Einschränkungen vorzeitig an sein Geld. Die Zinssätze werden dann durch automatische Anlage in buyback-gesichterte Kredite erzielt.

Estate Guru*: Estate Guru ist eine Plattform, auf der ausschließlich in Immobilienkredite investiert werden kann. Die Plattform wirbt damit, keine Ausfälle zu haben. Allerdings ist die Plattform unter Anlegern aufgrund der intransparenten Informationspolitik nicht unumstritten. Mir persönlich gefällt die Plattform bisher recht gut.

Twino*: Twino ist ebenfalls eine Plattform mit Buyback. Die Kreditverfügbarkeit ist leider durchaus kritikwürdig und der Autoinvest agiert nur sehr träge. Neben normalen Krediten in Euro gibt es höher Verzinste Kredite in Fremdwährungen – allerdings dann mit Währungsrisiko.

Fellow Finance**: Eine Plattform aus dem skandinavischen Raum, die einige Besonderheiten aufweist. Im Gegensatz zu den anderen Plattformen bietet man hier auf Kredite; wird man unterboten bekommt man den Kredit nicht. Auch bis zur Auszahlung können bis zu vier (unverzinste) Wochen vergehen – teilweise rufen die Kreditnehmer die Kredite auch nicht ab und das Geld muss erneut auf Kredite geboten werden. Der Buyback hängt hier vom jeweiligen Markt ab, er liegt bei finnischen Privatkrediten bei 70% und bei polnischen bei 30%. Eine interessante Plattform, allerdings mit einigen Nachteilen.

Peerberry*: Peerberry bietet überwiegend sehr kurzlaufende Kredite an, was die Geldverfügbarkeit erhöht. Allerdings gibt es nur noch sinkende Renditen und die Kreditverfügbarkeit ist nicht die beste.

Robocash*: Robocash gehört auch eher zu den intransparenten Plattformen. Man erhält hier kaum Informationen zu den Krediten. Die Investition des Geldes in Kredite läuft ausschließlich über Autoinvest und zumindest derzeit nur sehr schleppend.

Swaper*: Zu Swaper lautet das Fazit leider ähnlich wie zu Robocash; auch hier läuft das Investieren in Kredite nur sehr schleppend und auch hier gibt es überwiegend Kurzläufer.

Flender*: Eine irische P2P-Plattform für Unternehmenskredite. Aus meiner Sicht eine schöne Diversifikation. Bis vor kurzem hat mir die Plattform viel Freude gemacht; allerdings gab es zuletzt kaum noch Kredite. Es wird abzuwarten sein, ob die Plattform diese Flaute überwinden kann.

Funding Secure*: Funding Secure ist eine britische Plattform für besicherte Kredite – derzeit meist mit Immobilien, teilweise aber auch mit Wertgegenständen wie Yachten, teuren Uhren etc. Hier sollte man bedenken, dass es ein Währungsrisiko zwischen EUR und GBP gibt. Außerdem benötigt man einen Dienstleister wie Revolut, um Geld ein- und auszahlen zu können.

Assetz*: Assetz ist wie Funding Secure ebenfalls eine britische Plattform mit Währungsrisiko und der Notwendigkeit einen Dienstleister wie Revolut zu nutzen. Hier gibt es managed accounts, die eine fixe, nicht garantierte Verzinsung bieten (vergleichbar mit Bondora Go & Grow oder doFinance) , aber auch die Möglichkeit, manuell zu investieren und damit etwas höhere Renditen abzugreifen.

Bulkestate*: Bulkestate ist eine weitere, sehr kleine Plattform für Immobilienkredite – allerdings mit sehr guten Renditen, wenn man mal einen Kredit bekommt. Die Plattform ist leider etwas überlaufen und bietet nur selten Kredite – das mindert die Möglichkeit einer breiten Diversifikation.

 

Fazit

Aus meiner Sicht sind P2P-Kredite eine gute Beimischung um ein aktien- und/oder anleihenlastiges Portfolio zu diversifizieren. Man sollte sich jedoch der hohen Risikoklasse bewusst sein und einige Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen: Langsam anfangen, über mehrere Plattformen streuen, gut diversifizieren über mehrere P2P-Plattformen. Aus meiner Sicht die interessantesten P2P-Plattformen für Anfänger sind Bondora*, Mintos* und Viventor*. Am besten zur Diversifikation bieten sich Estate Guru* (Immobilien) und Linked Finance* (Unternehmenskredite) an.


Hinweis: Der Erwerb von behandelten Vermögensanlagen wie P2P-Kredite, Aktien, Fonds und sonstigen Anlageprodukten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Die Texte, Hinweise und Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Die Informationen dienen lediglich der Bildung und privaten Unterhaltung. Jeder Besucher dieser Webseite handelt eigenverantwortlich.


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7 Gedanken zu “P2P-Kredite zur Diversifikation eines gemischten Portfolios”

  1. Hi Markus,

    ein schöner Artikel über die P2P Kredite. Sie eignen sich hervorragend als Beimischung zu deinem Portfolio und werden als Stabilisator einen guten Zweck erfüllen. Hoffentlich langfristig 😉

    Viele Grüße

    Lars

    • Hallo Lars,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich denke auch, dass P2P Kredite langfristig ihren Zweck erfüllen werden. Ich hoffe allerdings auch auf mehr aussagekräftiges Zahlenmaterial zu der Thematik.

      Beste Grüße
      Markus

  2. Hallo Markus
    Ich denke die Korrelation schwankt auch noch ja nach dem in was du per P2P investierst – Unternehmenskredite / payday loans / Verbraucherkredite oder Immos…

    Bist du bei allen Plattformen persönlich investiert? Hast du irgendwo dein XIRR/IZF zu den Plattformen veröffentlicht?
    Zu dem Thema Wie viele P2P Kredite (100 ist gut 300 sind besser) Habe ich auch schon mal einen Artikel geschrieben der das meiner Meinung gut vor Augen führt wie wichtig Diversifikation ist: https://p2p-game.com/warum-ein-kleines-portfolio-scheitern-wird-oder-der-einfluss-der-diversifikation-auf-die-rendite
    grüße
    tbee

    • Hallo tbee,

      ja, sicherlich die Korrelationen werden unterschiedlich sein – auch von Plattform zu Plattform. Ich denke aber, dass sie grundsätzlich um 0 herum gegenüber Aktien und Anleihen liegen dürften. Der Diversifikationseffekt sollte also sehr gut sein. Ich hoffe, dass wir da in Zukunft noch mehr aussagefähiges Zahlenmaterial zu bekommen werden.

      Ja, ich stelle nur Plattformen vor, die ich aus eigener Erfahrung kenne. Bislang habe ich nirgendwo meine Renditekennzahlen veröffentlicht.

      Das ist übrigens ein sehr interessanter Artikel von Dir.

      Beste Grüße
      Markus

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